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Institut Triangel e.V. Berlin - Institut für Supervision, Organisationsberatung und Familientherapie

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Psychoanalytisch-systemische
Familientherapie- & beratung

13. Kursbeginn: 1./2. April 2011
- DGFS zertifiziert -

Anmeldung zum Vorgespräch: Online über Kontaktformular



Zielsetzung
Kurskonzept
Kursaufbau
Teilnahmevoraussetzungen
Kursabschluß

Kosten
DozentInnen
Anmeldung
Kursbeginn
Termine 2011

Einleitung

Seit 1989 führen wir erfolgreich diese Ausbildung durch. Teilgenommen haben Therapeuten, Sozialpädagogen und Pädagogen aus Beratungsstellen und freier Praxis. Unser methodischer Ansatz ist undogmatisch und integriert praxisgerecht systemische und psychoanalytische Ansätze, um (Teil-)Familien beraten und therapeutisch hilfreich begleiten zu können.
Die Kursleitung liegt seit Jahren in den Händen von Pieter Hutz. Bekannt ist er als Mitbegründer und jahrelanger Leiter des Berliner Kinderschutzzentrums.

Zielsetzung

Beratung und Therapie sind wesentliche Bestandteile jeder psychosozialen Tätigkeit und werden in unserem Curriculum in gleicher Weise gewichtet. Ihre Ziele und ihre Methoden, ihr Menschenbild und ihre kritische Selbstreflexion nehmen Einfluß darauf, ob und wie die Klienten ihre Konflikte und Probleme bewältigen können. Familienberatung und Familientherapie spielen dabei eine hervorragende Rolle und gehören in nahezu allen Praxisfeldern psychosozialer Arbeit zu den Grundfähigkeiten.

Unser Weiterbildungskurs wendet sich an Fachkräfte in Institutionen und in freier Praxis und bietet den Teilnehmern eine ihrer beruflichen Praxis entsprechende Qualifikation. Neben theoretischen Grundlagen und methodischem Handwerkszeug vermittelt er vor allem eine innere Orientierung für familiendynamische Prozesse, die Sie zunehmend auch intuitiv in Ihrer praktischen Arbeit umsetzen können. In Praxisfeldern wie Beratungsstellen und Ämtern, in freien Praxen und Kliniken, in Schulen, Kindertagesstätten und Heimen und vielem mehr werden

  • Paare und Familien beraten und therapiert,
  • Elterngespräche und -abende gestaltet,
  • Angehörige von Klienten beraten,
  • sowie mit Mitarbeitern anderer psychosozialer Einrichtungen gearbeitet.

Dabei sind an den einzelnen hohe Anforderungen gestellt, für die der Kurs die entsprechende Befähigung vermittelt. Die Weiterbildung ist systemisch und kontextbezogen fundiert und wird durch Ansätze aus der psychoanalytischen Therorie ergänzt. Unser Konzept von Familienberatung und -therapie ist verstehens - und lösungsorientiert und ist mit einer aktiven, strukturierenden Haltung des Beraters/Therapeuten verbunden. Erfahrungsgemäß muß oft in relativ wenigen Gesprächen das Problem der Ratsuchenden erfaßt und eine entsprechende Handlungsperspektive erarbeitet werden.

Kurskonzept

Trotz der unterschiedlichen Therapiesettings gibt es Grundlagen der Familienberatung und -therapie, über die jede/r BeraterIn/ TherapeutIn verfügen sollte, z.B. :

  1. sich eine unabhängige Position zwischen verschiedenen familiären Polen zu erarbeiten und sich z.B. mit keiner Seite gegen eine andere zu verbünden,
  2. eigene Abwehrmechanismen erkennen, um nicht die Bewältigung der unbewußten Konflikte der Klienten zu behindern
  3. Übertragungs - und Gegenübertragungsprozesse wahrnehmen und sie in der Arbeit nutzen,
  4. eigene familiäre Beziehungsmuster reflektieren können, um sie nicht auf die Klientenfamilie zu übertragen,
  5. mit den Beteiligten einen der jeweiligen Situation entsprechenden Beratungsfokus herausarbeiten und nicht zuletzt,
  6. Grenzen des eigenen Handelns zu erkennen.
Um mit (Teil-)Familien professionell zu arbeiten, ist es wichtig, die eigenen Familien- und Konfliktbewältigungsmuster zu verstehen. Der Familienselbsterfahrung kommt in der Weiterbildungsgruppe deshalb eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit den Seminaren und der Arbeit an den Praxisfällen bildet sie die Struktur der Weiterbildung, in der die Teilnehmer ihre eigenen familiären Muster bearbeiten und ihre beraterischen und therapeutischen Fähigkeiten entwickeln können. Gleichgewichtig stehen daneben die Vermittlung und Erarbeitung von Theorie und von Methoden der praktischen Arbeit.

Kursaufbau

Die Weiterbildung dauert 3 Jahre und umfasst 54 Seminartage an Wochenenden und ist als Bildungsurlaub anerkannt.

Theorie und Methoden:
Theorie (mit Übungen und Videofeedback). Der Umfang beträgt 310 Unterrichtsstunden.

Systemisches Basiswissen:
Vermittlung theoretischer Grundlagen und Überblick über die aktuelle Diskussion. Verbindungslinien und Grundlagen des psychoanalytischen Ansatz gehören aufgrund unser Ausbildungstradition dazu.

Systemische Methodik:
- Die Kontextorientierung und ihre Grundhaltungen,
- Zirkularität, Allparteilichkeit und Neutralität als therapeutisch wirksame   Haltungen,
- Das Erstgespräch als Szene, Ausdruck und gestaltende Begegnung   zwischen familialen Systemen und Erlebenszusammenhängen,
- Techniken des Joining, des therap. Fragens und des positiv Konotierens,
- Hypothesenbildung als Veränderungsinstrument,
- Methode der Zirkularität von Diagnostik und Therapie als Erkenntnis- und   Veränderungsinstrument,
- Prozessdynamik in der Familientherapie,
- Lösungs- und Ressourcenorientierung,
- Das Familiengespräch als Veränderungsszene,
- phasenspezifische Haltungen und Arbeitsweisen zu Beginn, in der   Mittelphase und zur Beendigung von Therapien,

Psychoanalytische Methodik:
- Übertragungswahrnehmung, Bearbeiten von Übertragungen,   Durcharbeitungsprozesse,
-Arbeit an Ambivalenzen und Ambivalenzspaltungen,
-Umgang mit Projektionen und projektiven Identifikationen,

Systemische Diagnostik
- Familiendiagnostik zur Struktur und Dynamik familialer und   mehrgenerationaler Beziehungen,
- Familienanamnese und Erstinterview,
- die Haltung des szenischen Verstehens,
- Indikationen und Kontraindikationen

Therapeutischer Kontrakt
- Anlässe, Kontexte, Motivationen und ihre Wirkfaktoren
- Problemformulierung, Anliegen, Auftragsentwicklung, -gestaltung und   -formulierung,
- Settingentwicklung und Vereinbarung als Veränderungstechnik,
- Behandlungsplanung und Zieldefinition

Supervision und Intervision
Während des Kurses findet die begleitende Supervision der familientherapeutischen Praxis auf drei Ebenen statt:
- 80 Unterrichtseinheiten (UE) finden im Rahmen des Kurses statt. 2   Familiensitzungen werden per Video im Kurs vorstellt und ausgewertet.
- Weitere 70 UE werden als Einzel- oder Gruppensupervision bei anerkannten externen Familientherapeuten durchgeführt
- Intervision: 100 UE treffen sich die Kursteilnehmer in Kleingruppen   prozessorientiert zur Intervision ihrer jeweiligen familientherapeutischen   Praxis.

Selbsterfahrung:
150 Unterrichtsstunden innerhalb der Seminar-Wochenenden

Teilnahmevoraussetzungen

Sozialarbeiter, Therapeuten, Lehrer usw., die mit (Teil-)Familien, mit Eltern, Paaren oder Einzelklienten arbeiten, für deren Verständnis der familiendynamische Hintergrund von Bedeutung ist. (Fach- oder Hochschulabschluss und 3 Jahre Berufserfahrung)

Kursabschluß

Nach regelmäßiger Teilnahme an den Seminaren und den kollegialen Lerngruppen und vier selbst durchgeführten Beratungen oder Therapien unter Begleitsupervision erhalten die TeilnehmerInnen ein detailliertes Abschlusszertifikat "Familienberatung und -therapie" über 910 Std. nach den Standards der DGFS

Kosten

Kursgebühren: monatlich € 185,00.
Die Begleitsupervision ist in der Kursgebühr nicht enthalten und wird direkt an den Supervisor gezahlt

DozentInnen

Pieter Hutz (Kursleiter)

Dipl. Soziologe , Systemischer Lehrtherapeut (DGSF), Gruppenanalytiker (DAGG) und Supervisor in freier Praxis.
Soziologiestudium in Frankfurt am Main und Berlin mit den Schwerpunkten Organisationssoziologie, Familiensoziologie und Sozialisationsforschung mit psychoanalytischen Hintergrund, als Praxisfeld empirischen Forschungen und Elterngruppenleitung für den Arbeitskreis Neue Erziehung in Berlin.

Weiterbildung zum Paar- und Familientherapeuten u.a. bei H.-E. Richter, Gießen und P. Fürstenau, Düsseldorf.

Konzeptuelle und praktische Mitarbeit am Aufbau des ersten Kinderschutz-Zentrums in der Bundesrepublik (1975), dort 25 Jahre als Familientherapeut und Fortbildungsleiter tätig, viele Jahre in Leitungsverantwortung; langjährig Sprecher im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren


Marika Eidmann

Dipl.Soz.arb., Lehrtherapeutin für systemische Beratung und Therapie (DGSF), Supervisorin ( DGSv), Gruppenanalytikerin (DAGG), freie Praxis und Mitarbeit in einer Sexualberatungstelle in Darmstadt



Dr. Harald Pühl (Webseite), (Kursleiter)

Systemischer-Lehrtherapeut (DGSF) und Mediator (BM. BMWA), Supervisor (DGSv), Leiter Institut TRIANGEL


Renate Blum-Maurice

Dipl.-Psychologin, Familien- und Kindertherapeutin, Leiterin des Kinderschutzzentrums Köln, Familien- und Kindertherapeutin, Weiterbildungsdozentin für Familientherapie, Jugendhilfe und Kinderschutz.


Bernd Albrecht-Hielscher
(Kursassistent)

Dipl.-Psychologe, Familientherapeut. Leitung in einer Jugendhilfeeinrichtung. Berlin


Anmeldung

Ab sofort formlos. Sie werden dann zu einem Vorgespräch zur eigenen Entscheidungsfindung beim Kursleiter eingeladen (€ 65,-).

Onlineanmeldung über Kontaktformular.

13. Kursbeginn: 1./2.04. 2011

Termine 2011
1./2.04.11
24.-26.06.11
16.-18.09.11
22./23.10.11
9./10.12.11

Termine 2012
werden rechtzeitig bekannt gegeben


Siehe auch die weiteren Kurse / Weiterbildungen:

Mediation
Organisationsentwicklung
Supervision & OE


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