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"Brücken und Tücken Psychoanalytisch-Systemischer Beratung"

buch
Inhalt

Dr. Harald Pühl (Berlin):Einleitende Gedanken zum Thema

Prof. Dr. Helmut Willke (Bielefeld): Von einigen Tücken des Brückenbauens: Zur Relation Person - Organisation in der systemischen Beratung

Dr. Erhard Tietel ( Bremen): Institutionelle Triangulierung aus psychoanalytischer und systemischer Beratung

Heike Düwel (Braunschweig): Über die Gegenwärtigkeit der NS-Vergangenheit in der Aktualität der Beziehungsdynamik von Organisationen

Dr. Mario Wernado (Leipzig): Scham und Schuld in Beratungsprozessen

Dr. Rolf Koerber (Meißen): OE für Schulen - Entwicklung und Arbeit eines landesweiten Unterstützungssystems

Pieter Hutz (Berlin) & Andreas Weber (Bremen): Trauma und Institution - Zur Arbeit in einem Risikoverhältnis

Dr. Heinz-Ulrich Thiel (Göttingen): Zum Verhältnis von Supervision und OE

Dr. Harald Pühl (Berlin): Mediation in Organisationen

 

Vorwort

Das vorliegende Buch ist anlässlich unserer Jubiläumsfachtagung zu unserem 20-jährigen Bestehen entstanden. Das gewählte Motto der Tagung spiegelt auch unseren aktuellen Diskussionsstand wider. Für unsere erste Tagung vor 10 Jahren wählten wir den Titel „Familie-Gruppe-Institution: Die Vielfalt in der Dreiheit“. Auch hier ging es schon um Brücken und Tücken, obwohl dies explizit nicht so genannt wurde. Die Triade als wesentliches Moment jeder Beratung stand damals wie heute im Brennpunkt der Betrachtung. Dazu bot es sich an, den Namen unseres Instituts in seiner Tiefenwirkung auszuloten. Mit dem ebenso überraschenden wie angenehmen Ergebnis, dass die Triade ein konstitutives Element verschiedener Beratungsverfahren ist.

Die Beiträge dieses Buches führen die begonnene Diskussion fort, auch wenn die Pole der Triade anderes besetzt sind: nämlich Systemik-Psychoanalyse-Beratung . Wie bei jedem nichtstatischen Dreieck geht dies nicht ohne ein Mindestmass an produktiver Spannung vonstatten. So entstehen Brücken und Tücken als neue Verbindungslinien. Dies zeichnet das vorliegende Buch aus.

Besonders freuen wir uns, dass es wieder möglich war, die Fachtagung ausschließlich mit „eigenen“ Referenten zu gestalten: KursleiterInnen, Lehrsupervisorin und AbsolventInnen unserer Weiterbildungen. Ihnen an dieser Stelle vielen Dank und auf ein weiteres produktives Zusammenarbeiten. Prof. Helmut Willke hat mit seinem Gastvortrag zu einer idealen Ergänzung beigetragen.

Wir hoffen, dass die interessierten Leserinnen und Leser Anregungen für die eigene Praxis und Theorie finden. Wir sind jetzt schon gespannt unter welchem Motto unsere nächste Tagung stehen wird.

Heidrun Heinecke und Harald Pühl
Institutsleitung